Archiv des Autors: Wolfgang Russek

Gemeinsames Musizieren

Die Deutsche Kammerphilharmonie, Musiklehrer (im Film: Frau Howie, Herr Grossmann) und Schüler – und sogar ehemalige Schüler – musizieren gemeinsam. Frau Howie dirigiert den Walzer aus der Jazz-Suite von Schostakowitsch – eine Erinnerung an das allerste Konzert in diesem Saal vor 10 Jahren. Herr Grossmann am Klavier mit einer eigenen Komposition „Glühwürmchen“. Vor allem die Saxophone aus den Bläserklassen und -Kursen kommen beim Schostakowitsch voll zum Einsatz.



Üsküdar’a gider iken

zu Herzen gehend: die Streicherklassen und eine türkischstämmige Schülerin aus dem 11. Jahrgang (den Namen bekommen wir noch raus) sangen diese wunderschöne, türkische Ballade unter der Leitung von Balkis Mele und Sylvie Klingler. Mit viel Hingabe und einer beachtlichen Disziplin.

Üsküdar ist ein Stadtteil von Istanbul, und „Üsküdar’a gider iken“ heißt „als ich nach Üsküdar ging“ oder „auf dem Weg nach Üsküdar“ … fing es an zu regnen… . Erinnert irgendwie an das Bremer Wetter – ist auch so eine traurige Angelegenheit.

 

opening

Vor dem Beginn noch ein paar schnelle Proben, dann eine seltsame Begrüssung durch den Kurs „Darstellendes Spiel“ – in den echten Kostümen vergangener Stadtteiloper, die im Verlauf des Abends durch die Kostüme, durch Fotos und Musik noch einmal präsent wurden. Einlass und Garderobe von jungen Damen aus dem Grundkurs Kunst – und die Moderation hatte Anne Kussmaul.

10 Jahre Zukunftslabor!

Gestern, am Mittwoch war Generalprobe für die spektakuläre Jubiläumsveranstaltung des Zukunftslabors. Ausschnitte aus verschiedenen Produktionen der letzten 10 Jahre wurden gezeigt, viele aktuell Beteiligte und ehemalig Beteiligte waren anwesend und musizierten, gaben   Kommentare zu den zurückliegenden Projekt ab. Und über 200 Schüler standen auf der Bühne – neben dem bewährten Orchester der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Hier gibt es ein paar Eindrücke zu sehen – die beiden Vorstellungen heute und morgen sind wohl leider ausverkauft.

Eröffnung der Ausstellung

Pünktlich um 17.00 hörte man von Ferne die Bläser der 9.1 und 10.1 mit der Battlehymn anmarschieren. Ein schöner Effekt – erst ganz weit hinten, dann immer lauter werdend, schliesslich um die Ecke biegend und voll präsent im Foyer der Schule auftrumpfend. Frau Lea Fink vom Zukunftslabor hielt eine einleitende Rede, die Klassen  7.3 und 9.3 führten im unteren Teil des Foyers Tänze aus dem ersten Teil der Oper auf – teilweise begleitet von Lea Fink (Klavier), Klaus Heidemann (Bratsche) und Timofei Bekassov, Geige.

Danach sprach Frau Staatssekretäring Emigholz. Sie wies eindringlich auf die Bedeutung solcher Projekte für die Lebendigkeit unserer Demokratie hin. Der Direktor Hans Utz dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und der Chor aus der 7.5 und der 8.4 sang den Schluss der Oper: „Shall we gather at the river“. Die Presse war da, viele Eltern und Schüler und Mitarbeiter der Deutschen Kammerphilharmonie waren als interessierte Besucher anwesend. Und die Süssigkeiten waren amerikanisch dekoriert.

Der Weser-Kurier berichtete hier.



Vorbereitungen für die Vernissage

die ja am Donnerstag um 17.00 Uhr stattfindet. Viele fleissige Schüler- und Lehrerhände sind schon seit mehreren Tag dabei, die Bilderrahmen abzuhängen, Bilder aufzukleben, einzurahmen, die Vitrinen zu bestücken und sonstige Tätigkeiten (Müll rausbringen) auszuüben.

Hervorgetan hat sich heute besonders der GK Kunst im 12. Jahrgang. Schüler, die bei der Oper im Bereich Kostüm und Maske mitgearbeitet haben. Ruckzuck war fast alles erledigt, so dass am Donnerstag nur noch gehängt werden muss. Und Spass hatte man anscheinend auch, was eigentlich nicht vorgesehen war.

Vernissage: Donnerstag, 7. September, 17.00 Uhr

Die Ausstellung zeigt in über 150 Exponaten einen grossen Überblick über das Projekt – von den ersten Proben bis zum Schlussapplaus. 
Gemacht wurden die Fotos von Schülerinnen und Lehrerinnen der GSO. Zu sehen sind die Bilder (und einige Vitrinen) voraussichtlich bis Mitte Februar.
Und es gibt ein vorzeigbares Programm (vorläufig):
Bläser 9.1/10.1:  Battle Hymn of the Republic
Kleiner Chor: Shall we gather at the river
Schüler der 7.3 und 9.3: Tanz der Dörfler und Schüler (im Kostüm)
9.2 (mit Kostümen): Getränke und Süssigkeiten
Reden:  Frau Staatsrätin Emigholz
Herr Hans Utz
Lea Fink

 

Grosse Ansicht:

Menuchims erste Begegnung mit der Musik

Menuchims Schwester – die in der Szene davor noch versucht hat, ihn gemeinsam mit ihren anderen Brüdern umzubringen – versucht Menuchim zu füttern und ihm irgendeine Reaktion zu entlocken. Sie klopft schliesslich rhythmisch an eine Tasse und erweckt Menuchims Interesse. Das Lied, das sie ihm vorsingt, ist das von Franz Schreker vertonte „Das hungernde Kind“ – ein  Text aus einer Sammlung alter deutscher Volksliederaus des Knaben Wunderhorn

Maskenexperimente

Für Deborahs Alptraumszene im ersten Teil war klar, dass es für die Gespensterarmee aus dem Lied „Revelge“ von Gustav Mahler Totenmasken geben sollte. Zunächst wurde mit Schminken experimentiert, was zwar gruselig aussah, aber für die Szene zu zeitaufwändig war.

Danach brachte Alexander Radulescu eine Faltanleitung für eine Papiermaske ins Spiel – sehr schick, aber zu knitteranfällig. Schliesslich gab es diese „Terminator“ Masken, die mit Leuchtfarbe bemalt wurde. Unter Schwarzlicht richtig fies – leider gab es dann während der Aufführungen kein Schwarzlicht so sahen die Masken immerhin bleich, zerschunden und auch richtig übel aus.