Archiv des Autors: Wolfgang Russek

Hauptprobe

heute am Mittwoch den ganzen Tag. Dirigiert hat Barbara Rucha. Die Musiker waren gut durchgemischt – Schüler der GSO, Musiker und Schüler aus Tunesien, Lehrer und Schüler vom Arco-Orchester und natürlich Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie.

Und auch der Fachbereich Kunst hat sich beteiligt: Kostüme wurden anprobiert und geändert und die grossen Origami-Figuren an den Wänden des Probensaales aufgehängt.

Morgen ist dann die General und Abends dann 443hz, die Erste.

 

Vogel- und Schmetterlingsschwarm

Hier noch im (Einkaufswagen-Nest), bald über den Köpfen der Club-443hz-Gäste: Origami-Figuren Kranich, Taube und Schmetterling. Da das Motto des Clubs etwas mit Traumreise zu tun hat, werden diese Figuren zur traumhaften Atmosphäre beitragen. Gegenwärtig sind zwei Oberstufen-Kurse und zwei Klassen (hier die 7.1 mit Frau Howie) damit beschäftigt, diese XXL-Origamis zu falten. Origami-Falten teilt die Menschheit offenbar in zwei Teile: die, die es locker hinbekommen und die, die Krise kriegen (der Verfasser zB).

Casting

Für die neue Oper im Herbst gab es schon einmal ein Casting für die Einzelrollen. Zunächst ein ausführliches Warm-up (“im Dunkel” -“Boxen” – “Krank sein” – “dringend aufs Klo müssen”  – usw. Danach dann Textstudium und schliesslich Vortrag. Beworben haben sich Schüler aus fast allen Klassenstufen – und anders als bei DSDS hat es scheinbar auch noch Spass gemacht. Das Casting fand unter der Leitung von Alexander Radulescu im kleinen Probenraum der Kammerphilharmonie statt.

Türen werden wieder geöffnet …

für den Club 443 am 21. und 22. März. Und diese Damen und Herren werden die Türen öffnen und die Gäste zu ihren Plätzen begleiten. Die 7.2 ist Stadtteil-Oper – erfahren und hatte heute bei der Anprobe die Dinge schnell im Griff.

Ort ist wieder der Probensaal der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen im Gebäude der GSO. Musikalische Darbietungen wieder wie beim letzten Club mit dem Orchester, mit Musikern aus Tunesien und natürlich Schülern und Lehrern der GSO. Programm wird noch nicht verraten…

Tickets im Sekretariat der GSO oder in der Geschäftsstelle der Deutschen Kammerphilharmonie.

Die kommenden Ereignisse

Nachdem die Stadtteiloper-Fans recht lange (viel zu lange) warten mussten, geht es jetzt weiter. Die Termine für die Oper (am üblichen Platz) sind der 1. und der 2. Oktober.

Regie führt wieder Alexander Radulescu, der zu dem Stück schreibt:

Die diesjährige Stadtteiloper wird etwas ganz Besonderes: Diesmal gibt es keine spezifische literarische oder musikalische Vorlage für unser Stück, sondern wir wollen mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam ein Stück entwickeln, indem wir sie befragen und ihre Geschichten dann zu einem vielfältigen Musiktheaterabend verbinden. (…)

Musikalische Grundlage für das Stück bildet die französische Musik des Impressionismus und des frühen 20. Jahrhunderts (Ravel, Debussy, Satie, Poulenc, Messiaen,…). Da der Abend aus vielen unterschiedlichen märchenhaften Szenen bestehen wird, können wir auch Geschichten aus dem diesjährigen Länderschwerpunkt Tunesien mit integrieren. Das Geschichtenerzählen ist ja ein fest verankerter Teil der orientalischen Kultur und spiegelt sich in nicht zuletzt in der Sammlung „Tausendundeine Nacht“ wieder. Dies wollen wir aufgreifen und Elemente aus dieser Märchen- und Erzählwelt mit in unser Stück aufnehmen. Das Ergebnis wird eine bunte, phantasievolle und auch ein wenig verrückte Stadtteiloper 2019.

Alexander Radulescu

Patenschaften – ein Erfolgsmodell

Von Anfang der Kooperation Kammerphilharmonie – GSo gab es – sozusagen nebenher, neben den “grossen” Projekten – auch das Engagement einzelner Musiker mit der einen oder anderen Klasse – “Patenschaften”. Hier ein tolles Beispiel, wie zwei Musikerinnen – Juliane Bruckmann (Kontrabass) und Constanze Glander (Violine). mit der Theaterklasse 6.3 und der Bläserklasse 6.1 einen Teil des Schattenthaters “Schattenwelten” mit entwickelten und gestalteten. Der Film auf Youtube ist von Matthias Sabelhaus.

zum Film:

 

Der grüne Hügel am 9. Oktober

Die Wüste lebt, ist aber kleiner geworden, es wächst sogar ein Baum (Achtung Metapher!), und durch das Gras sehen immer noch die Holzschnitzel den letzten Opern.Im Sand Spuren allerlei Getiers, das sich dort wohl fühlt – wahrscheinlich die im Viertel allgegenwärtigen Krähen und Dohlen. Woher der Knochen kommt, weiss ich wirklich nicht.

Wann die nächste Oper sein wird, ist leider immer noch nicht raus – jetzt im November ist erst mal die Melodie des Lebens-

Und die Bertelsmann-Stiftung hat einen kleinen Film über die Kooperation von Schule und Orchester veröffentlich: hier. Der Film entstand im Vorfeld der Auswahl zum Deutschen Schulpreis) Einzelheiten dazu auf der GSO-Homepage.

Der grüne Hügel am 8. Mai 2018 gegen Mittag

Die warme Maisonne scheint über dem angestammten Platz der Stadtteiloper. Wie man sieht, lebt die Wüste von Isfahan immer noch und die Holzschnitzel haben eine Pilzpopulation hervorgerufen. Die Bierflasche ist wohl von einem anderen Event.

Die nächste Statdtteiloper kommt! Aber wohl nicht mehr in diesem Jahr. Es wird gemunkelt von einem Termin nach den Sommerferien 2019…

Medley

Während im Hintergrund Fotos aus den verschiedenen Aufführungen der Stadtteiloper liefen, spielte die Deutsche Kammerphilharmonie einen Medley aus der “Menuchim”- Oper (Mahler, 1. Sinfonie) und “Isfahan” (Händel: Sarabande). Barbara Rucha dirigierte und am Ende riefen Schüler des Theaterkurses das durchgehende Motto der Stadtteilopern: “Du hast immer eine Wahl!”.