Interview mit Klaus Heidemann (Viola)

Klaus Heidemann ist Mitglied des Orchesters, spielt normalerweise die Viola und ist wie schon bei „Sehnsucht nach Isfahan“  der Korrepetitor. Hier gibt er freundlicherweise Auskunft über das, was der Korrepetitor macht und erklärt die  Musikauswahl und Besonderheiten der „Amerika-Oper“.

(Da Filmclips in diesem Blog immer auf drei Minuten begrenzt sind, ist dies der erste Teil des Interviews)

 

Probe mit den „Erzählerkindern“

Ähnlich wie bei „Sehnsucht nach Isfahan“ gibt es wieder „Erzählerkinder“, die den Lauf der Handlung erklären und kommentieren. Alexander Radulescu probte am Freitag mit den Schülern das ausdrucksvolle Sprechen. Anschliessend erzählte er den Beginn der Geschichte, wie sie für die Oper aus dem Roman „Hiob“ von Josep Roth  adaptiert wurde.

Kostümwerkstatt

Für die Szene, in denen die Mutter Deborah Alpträume bekommt, weil ihre Söhne zum Militär müssen, wurden hier martialische Kostüm-Vorlagen entwickelt. Christin Bokelmann, Kostüm-Designerin – und schon bei vielen Opern-Projekten dabei, leitete die Kostümwerkstatt aus zwei Oberstüfenkursen an. Ausgangspunkt waren Gemälde des „Suprematismus“ aus der Frühzeit der russischen Revolution. Am Ende wurden Entwürfe und Modelle dokumentiert – als Vorlage für das Regieteam.

Fotos: Hümeyra, Kira und Rebecca

Bläserklasse und Oberstufen-Bigband

Musiker bei der Arbeit zu fotografieren ist immer eine dankbare Aufgabe – Konzentration, schöne, glänzende Instrumente und das Zusammenspiel. Nicht zuletzt deshalb hatte die Kammerphilharmonie für eines der Projekte mit der Schule den Titel 443hz gegeben – der Kammerton „a“, mit dem sich alle auf das gemeinsame Musizieren einstimmen. Hier die Bläserklasse mit Frau Howie im Musiksaal der GSO. Fotos: Hümeyra, Kira und Rebecca.

 

Mit Socken aufs Parkett

Schüler spielen Schüler – und zwar die Schüler des Lehrers Mendel. Alexander Radulescu übt mit den Mädchen und Jungen der 5.6 von Frau Grelle und der 6.3 von Frau Halling den seltsamen Tanz aus dem 3. Satz der 1. Sinfonie von Gustav Mahler. Diese traurige Melodie kennt sicher jeder, die allerdings immer wieder durch so einen seltsamen Tanz unterbrochen wird. Mal hören?

Fotos: Kira und Hümeyra

Schattentheater die Zweite

Die Kunstklasse 5.2 von Frau Widmer arbeitete mit dem Bühnenbildteam um Sven Rose weiter an den Figuren für die beiden Alptraumszenen: die Mutter Deborah bedrängen furchtbare Bilder bei dem Gedanken an den Militärdienst ihrer Söhne: „Jede Nacht laufen ihre Leichen vor meinen Augen umher….“. Dazu gibt es die „Revelge“ von Gustav Mahler, ein ins Aberwitzige  und Sarkastische gewendeter Miltärmarsch.

Die Kunstklasse erzeugt diese Figuren, aus denen dann ein Schattenspieltheater für die Hintergrundprojektion entstehen soll. Die beiden Filme zeigen das (experimentelle) Endergebnis und das obligatorische „Making of“.

 

 

Das Bühnenbild Modell

wird hier den beteiligten Schülern und Lehrern vorgestellt. Die Studenten vom Bühnenbild-Team und Alexander Radulescu erläutern die Idee , dass das Bühnenbild  im Wesentlichen aus diesem Mosaik aus dreieckigen Podesten besteht. Diese werden  im Verlauf des Stückes immer wieder anders zusammengesetzt.


 

und alle!

Die Stimmbildnerin Inka Neuss bringt mal wieder den ganzen Saal in Schwung, was ich als Lehrer immer etwas beunruhigend finde – Motivation ist doch eigentlich ein recht schwieriges Lehrer-Geschäft. Im zweiten Teil dieser Performance wird schon mal „At the River“ von Aaron Copland geübt. Angedacht ist wohl, dass im Finale alle Beteiligten diese Hymne singen sollen – klingt hier natürlich noch nicht nach ganz grossem Finale, aber die Schüler hören Text und Melodie auch zum ersten Mal. Hier der Text.