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Mail aus Berlin…

von Montag Abend, 5. Dezember:

Liebe Freunde und Kollegen, liebe Unterstützer und Helfer,

wir freuen uns sehr, dass das Zukunftslabor mit dem Deutschen Engagementpreis in der Kategorie „Grenzen überwinden“ ausgezeichnet wurde. Heute Abend konnten wir im Deutschen Theater in Berlin den Preis in euer aller Namen entgegen nehmen – denn selbstverständlich geht dies nur stellvertretend für eine Vielzahl von Menschen, die mit ihrem Engagement unsere Projekte möglich und vor allem einmalig machen.

Im Besonderen gilt der Dank euch allen als Beteiligte der letzten Stadtteil-Oper. Die Produktion „Sehnsucht nach Isfahan“ wurde im Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ bereits ausgezeichnet, nach der initiativen Bewerbung von Jasmin Pervez mit Unterstützung von Wolfgang Russek und natürlich der Schulleitung. Auch dank dieser Bewerbung sind wir in der Endrunde gelandet und dann in der Kategorie „Grenzen überwinden“ für die Arbeit im Zukunftslabor ausgezeichnet worden.

In diesem Sinne: noch einmal herzlichsten Dank, es ist eine große Freude!

Lea und Lieske im Namen des ganzen Teams.

Über die Verleihung dieses Preises wird auf vielen Presse-Seiten berichtet,

u. a. bei Radio Bremen online und auf facebook

Foto: Facebookseite

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Isfahan in Frankfurt

Am 18. November erlebte die „Isfahan“-Oper eine – ausschnittweise – Wiederaufführung. Und zwar an einem sehr prominenten Ort: der Frankfurter Paulskirche. Mit Teilen der Originalbesetzung (Linda Joan Berg, Sopran/Rabih Lahoud, Gesang/ Mohammed Reza Mortazavi, Tombak & Daf), Mitgliedern der Kammerphilharmonie und der Klasse 7.4 mit Frau Klingler, Frau Fugmann und Herrn Scheideler wurden konzertante (also ohne Handlung) Auszüge präsentiert (man wäre gerne dabei gewesen). Anlass war ein Charity-Konzert der EZB zugunsten des Frankfurter Kinderbüros. Ergänzt wurde die Bremer Gruppe durch Musiker der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Frankfurter Schülerchor „Primacanta“. Die Leitung hatte Konzertmeister Rodrigo Blumenstock.

Die 7.4 hat ihren Auftritt mit einer Klassenreise verbunden.

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Lewis W. Hine: kleine Ausstellung

Thema  sind die Fotos von Lewis W. Hine, der als einer der bedeutendsten amerikanischen Fotografen gilt. Hine dokumentierte das Arbeitsleben der „Working Class“, insbesondere die viele Kinderarbeit. Er fand seinen Weg aber immer wieder (gerade auch in der Zeit, in der unsere Geschichte spielt) nach Ellis Island, wo er die frisch angekommen Immigranten aus aller Welt fotografierte. Die kleine Ausstellung besteht zur Hälfte aus eine grossen Anzahl „Quasi-Faksimilies“ seiner Fotos mit von ihm angefertigten Texten. Nach diesen Bildern haben Schüler des GK Kunst, 11.Jg., mit Kohle und Kreide grossformatige Portraits gezeichnet. Die Bilder sind im Foyer der GSO gleich gegenüber dem Haupteingang zu sehen.
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und so sehen die Originale aus; weitere Bilder gibt es hier.

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Pausenzeichen: Abschied

Als Pauseneröffnung möglich: Eine Tonbildschau aus historischen Fotos vom Auswandererkai in Bremerhaven. Noch viel mehr Bildmaterial und Geschichten um die Auswanderung über Bremerhaven gibt es hier in der „Deutschen-Auswanderer-Datenbank“.

Recherche und Tonbildschau: Benjamin und Steven, GK KUN 11. Jg

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Grosses Schlussbild mit Gershwin

Das Finale: „I got rhythm“ von George Gershwin mit der GSO-Bigband, dem Oberstufenchor , der Klasse 7.5, der Lehrerband „Hotpäds“, der Sopranistin Corinna Reynolds, der Kammerphilharmonie und das alles unter der Leitung von Imke Howie, GSO. Und alle swingen vorschriftsmässig mit; offenbar der Rhythmus, bei man mit muss…

Und hier gibt es einen netten Bericht des Weser-Kuriers.


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I bought me a cat…

Dass Katzen irgenwie anders sind, weiss man ja. Aaron Copland, amerikanischer Komponist, hat dieses Nonsense-Lied geschrieben, das hier von der Sopranistin Corinna Reynolds und der Deutschen Kammerphilharmonie vorgetragen wird. „Fiddle eye fee“ meint die Katze, immer wenn  ein neues Tier und schliesslich sogar eine Frau dazukommt. Etwas blasiert, wie Katzen eben so sind und bedeutet wohl so viel wie „tüdeldidö“ oder so ähnlich.  Auch dieses Lied wird in der „Amerika-Oper“ zu hören sein – daher nur ein winziger Ausschnitt. Den Text gibt es hier.