Archiv des Autors: Wolfgang Russek

Das kommt hierhin, das kommt dahin.

Ein erstes Proben mit den vielen Dreiecken, die in unterschiedlichen Konstellationen das Bühnenbild bilden – und je nach Szene anders zusammen- oder auseinandergesetzt werden müssen (siehe: Modell)

Während die eigentlichen Kisten-ähnlichen Holzpodeste noch in der JVA-Tischlerei zusammengebaut werden, wurde hier im Theatersaal mit den grossen Pappen, die im Maßstab 1:1 zugeschnitten sind, schon mal geprobt.

Und es sind viele! Und die Choreografie ist kompliziert!!! Trotzdem waren eine Reihe von Schülern der 9.2 bereit sich auf dieses Abenteuer unter der Leitung von Alexander Radulescu und dem Bühnenbild-Team (Miriam Walter, Benedikt Jährling, Laura Baumann) zu begeben. Toi Toi Toi!

musikalische Präsentation

… an diesem letzten Projekttag wurden nicht nur Kostüme, Maske, Choreografie usw. vorgestellt, sondern auch ein paar musikalische Leckerbissen aus der Oper. Die Streichergruppe mit Anika Simonis und die Ukulelengruppe mit Herrn Telch spielte „Cotton-eyed Joe“ und der Bariton  (Darsteller des „Mac“) sang mit der GSO-Schülerin Julia Wiezny das Tierstimmen-Stück „I bought me a cat“ im Duett. Das vorletzte Bild zeigt den Komponisten Aaron Copland und ein im Internet gefundenen Versuch, den etwas eingebildeten Katzen-Kommentar aufzuschreiben.

Nachrichten aus der Nähstube

Dabei wurde aber nicht nur genäht, sondern auch gezählt, sortiert, gezeichnet, zugeschnitten, geklebt, anprobiert – und gekocht! Das letzte Bild zeigt Frau Russek, ehemalige Lehrerin an der GSO, die für eine multinationale Belegschaft zwei Wochen lang frisch gekocht hat: dabei musste sie nicht nur jeden Tag eine unterschiedliche Anzahl berücksichtigen, sondern auch einen Weg finden, russichen, deutschen, polnischen, ukrainischen, türkischen Geschmack unter einen Hut/in einen Topf zu bringen. Ist anscheinend gelungen, wie man an den Gesichtern von Christin Bokelmann und ihrer Assistentin Lin Busse leicht sehen kann.

Viel Besuch in der Kostümwerkstatt

Der Regisseur Alexander Radulescu kam gestern – in den Ferien – in die Schule, um mit Christin Bokelmann den Stand der Arbeiten an den Kostümen zu besprechen. Zufällig war auch Frau Rüggeberg, die ehemalige Schulleiterin, dabei – griff aber sogleich zur Schere. Herr Sarbach war als Fotograf für die Kammerphilharmonie der wohlwollende Beobachter und Melina modelte – mal wieder als das bravste Mädchen der Welt (sie präsentierte die Kostüme der Dorfbewohner). Die Damen vom Mütterzentrum ließen die Nähmaschinen rattern und die Frauen vom Gesundheitstreff fertigten die Hüte der Soldaten und die Kopfputzschleifen für die Frauen an. Und zwischendrin die Schülerinnen aus der GSO – eine ziemlich bunte Mischung, herrjeh!

Langjährige  Partner in der Kostümwerkstatt: Das „Mütterzentrum“ und  „Frauengesundheit in Tenever

Proben, proben (1)

Das „Maskottchen“ der GSO. die Skulptur „Orfeus“, die im Foyer der Schule mit Blick auf den Probensaal der Kammerphilharmonie steht, hat auch ständig das nstrument in der Hand. Und an diesem Tag waren eigentlich überall Sänger und Tänzer, Mit Lea Fink, Barbara Rucha, Alexander Radulescu und Lhererinnen und Lehrern am üben, üben, üben. Schliesslich gabe es heute zum ersten Mal eine kleine Präsentation, die Presse war da und natürlich die internationalen Gäste des Seminars. Und einer hatte den Mund fest verplombt und konnte leider nicht mitsingen.

Fotos: Kira und Rebekka

Und der Weserkurier berichtete hier.


Cutting Crew

Diese Figuren – die Skelette und die verfremdeten Soldaten – sind die Hauptdarsteller in einem Schattenspiel-Trickfilm, der während der Alptraumszenen als Projektion präsentiert wird. Unter der Leitung von Laura Baumann und Sven Rose (Bühnenbild) schnippeln, verbinden und kleben hier die Schüler aus der Kunstklasse 9.2 und dem 11er Grundkurs Kunst an den kleinen Figürchen, die schliesslich im Saal der Kammerphilharmonie präsentiert werden.

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Locker vom Hocker…

… so sieht es bei der Herstellung der Sitzgelegenheiten für die Schüler Mendels allerdings nicht aus; eher wie: da fliegen die Späne. Man ist jedenfalls schwer beeindruckt, mit welcher Energie und Disziplin diese kleine Manufaktur von Herrn Scheideler die Hocker vom Stapel lässt.

Fotos: Kira und Rebekka

Geschminkt und gerüstet

nicht unbedingt für ein wildes Abenteuer, aber immerhin für die Abschlusspräsentation des 5. Projekttages. Die Mädchen und Jungs aus zwei Oberstufen-Kunstkursen und aus der Kunstklasse 9.2 präsentieren ihre Arbeiten/Entwürfe/Experimente zu den Albtraumszenen in der Oper. Aus den kleinen Figuren wird ein Schattenspiel-ähnlicher Trickfilm entwickelt, der auf einen grossen Vorhang projiziert wird.

Fotos: Kira und Rebekka

Endpräsentation: Mendels Schüler mit Erzählern

Eine der grösseren Massenszenen ist die Vorstellung der Schüler Mendels durch die Erzählerkinder (eines der Kinder war auf Klassenfahrt, dafür sprang Alexander Radulescu ein) und der Rundtanz zur Melodie von Gustav Mahlers Adagio aus der 1. Sinfonie.

Fotos: Kira und Rebekka