Archiv des Autors: Wolfgang Russek

Die Wüste bebt.

riggen4 riggen2 riggen1Zweiter Tag im Zelt: der Sand ist im Zelt und die Mitarbeiter der Firma GOTAQUE, die auch seit langem bei den Stadtteilopern dabei ist, bauen die Traversen für die Beleuchtung und die Soundanlage zusammen. Dabei entsteht eine andere Art Musik als die klassische, ich glaube, man nennt das „Industrial“. Heute Abend wird das Gestell (die Rig) an die endgültige Position in der Höhe angehoben. Und morgen kommen die Tribünen.

Prügelszene mit trauriger Musik

… mit Sicherheit eine der schwierigsten Szenen: 3 oder vier Klassen aus dem 5.- 7. Jahrgang („das Volk“) werden von den Soldaten des Mahmud zusammengetrieben und in Zeitlupe mit Stockhieben verprügelt – irgendjemand albert immer herum und strapaziert bei manchen Mitwirkenden den sonst recht stabilen Geduldsfaden. Man ist allerdings fest davon überzeugt, dass mit weiteren Proben, mit den Kostümen und nicht zuletzt unter Zuschauern die Dramatik dieser Szene ernsthaft zum Ausdruck gebracht werden kann.

Achtung Ohrwurm!

DER Ohrwurm des Projektes: Die Sarabande, von Georg Friedrich Händel, aus der Suite für Cembalo Nr. 4 in d-moll, HWV 437, hier in einer Version für Klavier und drei Gitarren, erarbeitet und dargeboten von Mitgliedern des Leistungskurses Musik mit Herrn Kelch, Gitarre. Das seltsame Klingeln zwischendurch kommt von dem Metronom auf dem Klavier.

Diagnose: Liebeskummer

Heute waren bei den Massenproben zwei der Hauptdarsteller dabei: Adnan Köse, der Erzähler, (und Librettist) und Benedikt Kristjánsson, Tenor und Darsteller des Ibn Sina. Geprobt wurde eine Szene, in der ein besorgter Vater seinen Sohn, der völlig abgemagert und kraftlos erscheint, zu Ibn Sina bringt. Nach dem üblichen Puls fühlen (Ibn Sina gilt praktisch als der Erfinder der Puls-Diagnose) kommt Ibn Sina zu der o. g. Erkenntnis und flüstert dem verwirrten Knaben ins Ohr, dass man sich für das Verliebt-sein nicht unbedingt schämen müsste. Seine Angebetete heisst anscheinend Fatima – bei deren Namen der Puls halt in die Höhe schiesst. Ertappt.

Und Benedikt Kristjánsson hatte heute auch noch Geburtstag, was ihm ein kleines Happy-Birthday-Ständchen der versammelten Schüler eintrug.
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Zelt ist am Platz

sonst aber noch etwas tote Hose: Der Bühnenbildner Carsten Mohr wartet auf die zig Tonnen Wesersand, die Wüste werden sollen, Elli, sein Hund, der auch bei vielen Stadtteilopern dabei war, findet im nassen Gras keinen richigen Platz zum einrollen. Aber immerhin sind die Dixie-Klos schon da. Morgen sollen wohl die Traversen für Beleuchtung errichtet werden – im Zelt ist es noch so finster wie…

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Philosophie und Medizin

Dieses mal mit Christoffer Nobin, dem Dirigenten, probte der Kinderchor aus der 6.6 mit Frau Dünnebier im Saal der Kammerphilharmonie. Am Klavier zunächst Lea Fink, die von Klaus Heidemann nach einiger Zeit abgelöst wurde. Die heisse Phase ist eröffnet: Bis zur Premiere ist jetzt jeden Tag Korrepitition angesagt, also üben mit Klavier anstatt des Orchesters.

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