Archiv des Autors: Wolfgang Russek

Nach dem Projekttag…

…ist vor den Projekttagen.

Die Schule ist leer, es ist ziemlich still, nur da hinten sitzt noch in einer verwaisten Mensa eine kleine Gruppe. Carsten Mohr (Bühnenbild), Lieske Strudhoff (Zukunftslabor), Christin Bokelmann (Kostüm/Maske), Lea Fink (Zukunftslabor), Lin Busse (Assistentin von Christin Bokelmann), Michael Renner (Regieassistent) und Alexander Radulescu (Regie) sitzen zusammen und handeln Termine für die heisse Phase aus. Es werden also Pläne vorgeschlagen verworfen und festgemacht. Dazu hat ein berühmter Theatermann schon die passenden Worte gesagt.

Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch ’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.

Dem ist nichts hinzuzufügen

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Chorprobe

Gib auf das Kämpfen nach „Avert these omens“ aus Semele, HWV 58, Musik: Georg Friedrich Händel Text: Adnan G. Köse

Hier übte der gemischte Chor unter der Leitung von Frau Klingler: Gib auf das kämpfen….Gemischt im wahrsten Sinn: Ich erkenne Schüler, Eltern, Kollegen, ehemalige Kollegen,  Sozialpädagogen.

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Requisite, Maske, Kostüm, Fundus

…auch die Nicht -Schauspieler und -Musiker waren schwer aktiv: die „kleinen“ Klassen bauten die kleinen Vogelkäfige mit Frau Schiemann und Herrn Bialucha, wickelten die Prügelstöcke für Mahmüds Soldaten, die Bärte und Helme für die Soldaten und Sänftenträger wurden vorbereitet und im Fundus wurde sortiert, nummeriert und bereitgelegt – immerhin sind es weit über 130 Kostüme, alle massgeschneidert. Und natürlich wurden immer noch künstliche Fingernägel lackiert und angebohrt, ich glaube wir sind inzwischen bei über 1500 Stück.

Warum da immer wieder Schokoriegel ins Bild kommen und welche Funktion die haben sollen, war bis Redaktionsschluss noch nicht geklärt.

Fotos: Carsten Mohr, Iman, Maraam

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Vogelkäfige, grosse

… alles für die grosse Marktszene: Hier baut der Grundkurs Kunst im 11. Jahrgang mit Frau Bednarz unter der Anleitung von Carsten Mohr, die grossen Vogelkäfige (die kleinen Vogelkäfige bauen dann die kleinen Schüler). Einige der Käfige könnten wohl auch einen kompletten Storch aufnehmen, es kommen aber wohl nur die quietschbunten kleinen Piepmätze hinein. Piep, piep.

Fotos: Iman, Maraam, Carsten Mohr

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Der LK Musik

probt am Projekttag Stücke aus dem Finale des 3. Aktes und aus „Gib auf das Kämpfen, kleiner Mann. Geleitet werden die Proben von  Jörg Assmann (Kammerphilharmonie, Violine) und Herrn Kelch, Musiklehrer an der GSO.

Bislang haben wir wenig über den Leistungskurs berichtet, dabei wird dieses Ensemble einen wichtigen Beitrag leisten – mit der zum größten Teil von Händel komponierten Musik. Alle Beteiligten sind erfahrene Stadtteil-Oper-Profis.

Fotos: Iman und Maraam

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Eindrücke vom Projekttag

Heute fand wieder ein grosser Projekttag mit allen Beteiligten statt. Der Regisseur Alexander Radulescu führte das Stück einmal komplett vor – als Lesung mit Musikeinlagen – und zwar vor den versammelten 5., 6. und 7. Klassen. Danach gab es Übungen mit den Theatergruppen.

Über die Bühnenbildnerei, Kostümschneiderei und die musikalische Weiterarbeit berichten wir noch ab morgen.

Am Ende des Projekttages fragte ich den neuen Regieassistenten Thomas Renner nach seinen Eindrücken.

Neues vom Bühnenbild

wie wunderbar passend!
das bett in dem der kranke ad daula residiert und regiert hat ebenso wie ibn sina auch eine „fluchtgeschichte“. der bühnenbildner freut sich über dieses kleine „detail geschichte“ in der geschichte.
bald gehts los!

carsten

Und Carsten Mohr hatte am Wochenende „Tag des offenen Ateliers“. Der Weser-Kurier berichtete. Ad Daula ist übrigens der Vater des Gegenspielers von Ibn Sina – Mahmüd und wird im Stück dargestellt von Adnan Köse, der auch der Librettist ist.

Ob die Darstellung eines Bettes ein richtiges Startsignal ist für die mittelheisse Phase, die am Donnerstag beginnt, sei jetzt mal dahingestellt. Auf jeden Fall werden die Bühnenarbeiter ordentlich was zu schleppen haben.

Der grüne Hügel am 9.9. um 10.30 Uhr

…ist immer noch da, und ist inzwischen ein ziemlich interessantes Biotop; Wegwarte, Ackerdistel, Lichtnelke und ein paar glitzernde Spinnenweben machen einen bildschönen und lebendigen Eindruck – na ja, bald wird auf der anderen Seite des Hügels eine echte Wüste mit echtem (Weser-) Sand und falschem Wüstenwind (siehe Beitrag vom 6.9.: Bühnenbild) entstehen – fast ein wenig schade.

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Plakatierung/Tickets

Die Kunstklasse 10.2 kann zwar dieses Jahr nicht am Projekt teilnehmen, weil die Schüler im Berufspraktikum sind. Man war aber so freundlich, heute in der Schule im grossen Umfang die Plakate aufzuhängen – sachgemäß natürlich.

Und Tickets gibt es auch ab sofort hier:

Gesamtschule Ost:  0421/3613632

Mütterzentrum OT: 0421/4098895

und natürlich in der Kammerphilharmonie: 0421/321919

bei Nordwest-Ticket: 0421/363636

beim Weser-Kurier, in der Martinistr. 43

Die Karten für die Generalprobe am Mittwoch sind zunächst einmal nicht zugänglich – sie werden hauptsächlich unter den beteiligten Gruppen im Stadtteil, den Schülern und ihren Familien verteilt. Sollten sie öffentlich werden, werden wir das im Blog veröffentlichen.

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Orpheus an der GSO

Heute gab es die feierliche Enthüllung einer „Orpheus“-Skulptur an unserer Schule. Dies hat jetzt zwar nicht direkt etwas mit der Stadtteiloper zu tun – kann aber als bemerkenswert gutes Omen gewertet werden. Orpheus – eine Figur aus der griechischen Mythologie – gilt allgemein als Erfinder der Musik und des Tanzes.

Seine musikalischen Fähigkeiten waren immerhin so gross, dass er nicht nur Steine, Tiere und Pflanzen verzaubern konnte, sondern auch die übellaunigen Götter der Unterwelt. Also ein Super-Glücksbringer für die weiteren Projekte des Kammerphilharmonie und der Schule.

Die Musikklasse 9.1 mit Herrn Grossmann spielte drei Stücke (u.a. den Jazz-Klassiker „Black Orpheus“), Herr Utz erklärte die mythologische Bedeutung, Celine und Lena enthüllten die Figur, Herr Rußek berichtete über die kleine Odyssee, die die 1967 entstandene Figur hinter sich hat. Jetzt steht sie jedenfalls im Foyer der Schule mit dem Gesicht zu den Eingängen der Kammerphilharmonie und zur Treppe Richtung Lehrerzimmer.

Orpheus-Figur; Bronze, Entstehung 1967 als Projekt für „Kunst am Bau“. Künstlerin: Ilse Molkenthin-Drange. Dank an Frau Pfister von den Städtischen Galerien, die die Idee hatte und für die Umsetzung sorgte. Und Dank an die Bildhauer Frau Stelljes und Herrn Steppe für den sachgerechten Transport und die korrekte Aufstellung.

Fotos Iman und Frau Russek

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