Ein weites Feld…

Am Dienstag war eine Abendveranstaltung in der Schule. Beim Eintreffen sah ich den Regisseur Alexander Radulescu auf dem Vorplatz der Schule sitzen und lesen oder telefonieren. Ich konnte nicht widerstehen: das Bild mit seinem grossen Platz, den es auszufüllen und zu gestalten gilt, die Verteilung von Licht und Schatten usw. – einfach zu metaphorisch. Die letzten Projekttage zeigten, dass auch die Schüler, die am Anfang etwas ratlos dem Projekt gegenüberstanden, langsam, aber sicher in Fahrt gekommen sind.

Und jetzt sind erst mal Ferien – wir posten aber weiter in den nächsten Tagen die Ergebnisse aus den letzten zweieinhalb Projekttagen…

Hosen -alte und neue-

Na, das Projekt wurde doch definitiv vom Himmel geschickt! Endlich ist der Tag gekommen, an dem wir unseren übellaunigen Herrn Rußek nicht mehr in den alten, heruntergekommenen Cordhosen ertragen müssen. Richtig schön sind unsere Werke zwar auch nicht, aber immerhin besser als irgendein Zeug aus der Altkleider-Sammlung! Zugegebenermassen hat es sogar etwas Spaß gemacht, Hosen zu nähen und die Gesichter von anderen zu verunstalten! 😜

Text und Fotos: Celine

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Maske – das Ergebnis

Orientalisch auf jeden Fall – auch unter der Farbe gibt es nah- und fernöstliche, auf jeden Fall östliche Elemente – von Russland bis Philippinen…Helin hatte zufälligerweise auch noch einen Pulli mit orientalischem Einschlag an. Ob dieser orientalische Look bei der Frauenrolle – der Hatice – verwendet wird, entscheidet das Regieteam bei einer seiner nächsten Zusammenkünfte.

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Mädchen machen Maske

Für den Senior-Kunstlehrer sieht das Equipment für die Maskenbildnerei doch immer noch wie ein mittleres Waffenarsenal aus (s.o.) – kein Wunder also, dass der einzige Junge, der sich gemeldet hat, dann doch lieber einen Rückzieher gemacht hat. Was wirklich schade ist, denn das Stück ist wahrscheinlich etwas Männer-lastig und es wären gerne ein paar falsche Bärte ausprobiert worden.  Jedenfalls hat man Schülerinnen und Schüler selten so brav, konzentriert und sehr innig wie hier unter der Anleitung der Maskenbildnerin Rosie erlebt.

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Nähstübchen

Anmessen, Schnittmuster erstellen, zuschneiden, nähen und schliesslich anprobieren: das Programm für das Anfertigen einer orientalischen Hose – angeleitet von Christin Bokelmann (braun-gestreift). In dieser Weise werden ein grosser Teil der über 100 Mitwirkenden eingekleidet. Da diese Mitwirkenden aus dem 5. bis 7. Jahrgang stammen, werden alle möglichen Grössen dabei sein – das Ausmessen an den nächsten Projekttagen wird sicher noch ein Hauptspass.

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Eyes Only

Können diese Augen lügen? Kann man diesen Augen trauen? Der Auftrag war jedenfalls – aufgegeben und unterstützt von der Maskenbildnerin Rosi – „orientalisch“ … Na ja, die original-unbemalten Augen gehören zu Personen afrikanisch-deutscher, philippinisch-spanischer, kurdischer, marokkanischer, deutscher, russisch-ukrainischer Herkunft…

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Ein erstes Banner

– eigentlich zwei, die jetzt im Haupteingang der GSO aufgehängt wurden und schon mal alle Nicht-Beteiligten bewerben sollen. Entstanden sind die beiden grossen Nessel-Tücher aus den ersten Experimenten, klassische Arabesken auf Stoff aufzumalen. Heute wurden sie noch mit den Schriftzügen versehen und schliesslich im Foyer präsentiert.

Die freundliche Dame, die uns den Schriftzug übesetzt hat, hat einen gravierenden Fehler entdeckt:

Anmerkung zum zweizeiligen persischen Text: Die beiden Wörter in der 2. Zeile müssten in die 1. Zeile!. Es wird von rechts nach links gelesen, wie schon gesagt und entsprechend muss auch von rechts ausgehend der Zeilenumbruch stattfinden!

Bitte aufpassen beim nächsten Mal und an die Schriftgestalter weitergeben! 
Ich glaube, so etwas nennt man „Culture Clash“ – das gängige Textprogramm, mit dem dieser Schriftzug umgebrochen wurde, ist wohl nicht auf rechts nach links u.ä. eingestellt…

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Granatapfel, Vogel, Schlange

Unter der Leitung von Carsten Mohr schnitten, klebten, malten, tauchten, pusteten, säbelten Schüler aus der 6.2 und der 5.2 (beides Kunstklassen) zukünftige Requisiten zusammen. Die bunten Riesen-Knallbonbons zum Beispiel sind aufgepustete Luftballons, mit Stoff umklebt und in Leim getaucht. Wenn sie getrocknet sind, werden sie angemalt, entsprechend abgeschnitten und sind dann Granatäpfel, die in dem Stück dann die ihnen zugewiesene Rolle als Requisiten spielen sollen. Bei all dem Geklebe und Gekleister dürfte das Aufräumen einen Moment gedauert haben. Dabei waren Frau Junge und Frau Schiemann.

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