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Der Grüne Hügel am Freitag, 28. April 2017, nachmittags

Maulwurf und Elster tummeln sich noch, dunkle Wolken ziehen heran. Damit ist nun ab Dienstag früh Schluss: Die Sonne strahlt dann, das Zelt und das ganze Drumherum wird aufgebaut und die heisse Phase beginnt. Der Rasen ist schon gemäht und in der Schule kreiseln in der nächsten Woche  die Proben …

Die Silhouette um den Platz hat sich verändert: zu dem alten Übergangswohnheim (rot) kamen im vergangenen Jahr noch weitere – weisse Container (samt Spielplatz) – für die Flüchtlinge, von denen auch einige Kinder in unserer Schule unterrichtet werden. Und die Isfahan-Wüste lebt!

Kleiderkammer

… so heisst es wohl beim Militär, dort, wo die Uniformen ausgegeben werden. Hier ist es Anprobe in der Kostümwerkstatt. Mich – als Alt-68er – erinnern die Uniformen natürlich an „Sergeant Pepper´s“. Die Jungs sehen alle sehr schick aus – werden aber im Stück wohl eine eher ziemlich gruselige Rolle spielen…

musikalische Präsentation

… an diesem letzten Projekttag wurden nicht nur Kostüme, Maske, Choreografie usw. vorgestellt, sondern auch ein paar musikalische Leckerbissen aus der Oper. Die Streichergruppe mit Anika Simonis und die Ukulelengruppe mit Herrn Telch spielte „Cotton-eyed Joe“ und der Bariton  (Darsteller des „Mac“) sang mit der GSO-Schülerin Julia Wiezny das Tierstimmen-Stück „I bought me a cat“ im Duett. Das vorletzte Bild zeigt den Komponisten Aaron Copland und ein im Internet gefundenen Versuch, den etwas eingebildeten Katzen-Kommentar aufzuschreiben.

Nachrichten aus der Nähstube

Dabei wurde aber nicht nur genäht, sondern auch gezählt, sortiert, gezeichnet, zugeschnitten, geklebt, anprobiert – und gekocht! Das letzte Bild zeigt Frau Russek, ehemalige Lehrerin an der GSO, die für eine multinationale Belegschaft zwei Wochen lang frisch gekocht hat: dabei musste sie nicht nur jeden Tag eine unterschiedliche Anzahl berücksichtigen, sondern auch einen Weg finden, russichen, deutschen, polnischen, ukrainischen, türkischen Geschmack unter einen Hut/in einen Topf zu bringen. Ist anscheinend gelungen, wie man an den Gesichtern von Christin Bokelmann und ihrer Assistentin Lin Busse leicht sehen kann.

Cutting Crew

Diese Figuren – die Skelette und die verfremdeten Soldaten – sind die Hauptdarsteller in einem Schattenspiel-Trickfilm, der während der Alptraumszenen als Projektion präsentiert wird. Unter der Leitung von Laura Baumann und Sven Rose (Bühnenbild) schnippeln, verbinden und kleben hier die Schüler aus der Kunstklasse 9.2 und dem 11er Grundkurs Kunst an den kleinen Figürchen, die schliesslich im Saal der Kammerphilharmonie präsentiert werden.

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Locker vom Hocker…

… so sieht es bei der Herstellung der Sitzgelegenheiten für die Schüler Mendels allerdings nicht aus; eher wie: da fliegen die Späne. Man ist jedenfalls schwer beeindruckt, mit welcher Energie und Disziplin diese kleine Manufaktur von Herrn Scheideler die Hocker vom Stapel lässt.

Fotos: Kira und Rebekka

Endpräsentation: Mendels Schüler mit Erzählern

Eine der grösseren Massenszenen ist die Vorstellung der Schüler Mendels durch die Erzählerkinder (eines der Kinder war auf Klassenfahrt, dafür sprang Alexander Radulescu ein) und der Rundtanz zur Melodie von Gustav Mahlers Adagio aus der 1. Sinfonie.

Fotos: Kira und Rebekka

Nähkästchen again!

An diesem Projekttag begann auch der Kostümworkshop; wieder dabei: die Damen aus dem Mütterzentrum und natürlich Christin Bokelmann und Lin Busse. Das Titelbild zeigt den Anzug für die Rolle des „Mac“ (beige – so was von 50er!) und man erkennt auch die schicken Smokings, die für die einzelnen Tänzer noch angepasst und zurecht-genäht werden müssen. Und das Nashorn spielt auch wieder eine tragende Rolle.

Vor der Tür des Textilraumes werden noch die Zylinder-Rohlinge angepasst, die dann in den nächsten Tagen versilbert werden. Schön ist ein Zylinderhut, wenn man ihn besitzen tut.

Fotos: Kira und Rebekka

 

 

…ist es nicht!

immer wieder ein Grund zum Schmunzeln, die Fanfare und eigentlich die ganze Overtüre aus dem Film „Kings Row“ von Ernst W. Korngold hört sich  verflixt genau so an wie die Eröffnung aus „Krieg der Sterne“.  John Williams hat da wohl ….. sich inspirieren lassen…

Hier in der Probe mit Frau Howie und einigen Bläsern der 8.1. Wieder als interessierte Zuhörer dabei: Mitglieder des Seminars „Partizipatives Musiktheater“.

Fotos: Kira und Rebekka