Archiv der Kategorie: Solisten

Scheherazade baut auf

Der Clown (Jerome) versinkt komplett in Selbstmitleid und Verzweiflung: “Ich bin perdu” (franz: “verloren”). Scheherazade (Pia Davila) macht erfolgreich Mut. Pia Davila und Jerome sind ein eingespieltes Team und haben schon in “Menuhims Reise” zusammen gesungen und getanzt. Am Klavier wieder Masahiro Masumi, Korrepetition.

Direktor, Clown und die grosse Leiter

Der autoritäre Zirkusdirektor (Matthias Störmer, Bariton) scheucht den ängstlichen Clown (Jerome) durch die Gegend. Die grosse Leiter ist eine von mehreren, die im Bühnenbild eine Rolle spielen werden. Soweit ich gehört habe, wurden sie (wie bei der letzten Oper die dreieckigen Podeste) in der Tischlerei des Gefängnisses angefertigt.

Proben mit Alexander Radulescu. Am Klavier (Korrepitition) Masahiro Masumi, Deutsche Kammerphilharmonie.

Scheherazade wird ausgemeckert

Scheherazade (Pia Davila, Sopran) liegt im Bett, singt und träumt… Da kommen vier kleine Albträume und machen sie richtig zur Schnecke – warum sie sich mit so einem fiesen Typen wie dem Sultan einlässt. Die vier Albträume, die hier so ordentlich losschimpfen, sind: Lilli, Elakkia, Alexandra und Vanessa aus der 8.2. Ob es was genutzt hat…

Das Finale – 1. Teil

In einer nicht repräsentativen Umfrage nach der Lieblingsszene äußerten viele Beteilgte ganz unterschiedliche Ansichten – aber gleich danach kam immer das Finale. Daher jetzt ganz ausführlich das Finale in drei Teilen. Hier der erste Teil, in dem Menuchim als Leinwandprojektion seine Epilepsie in ausdrucksvollen Tanz verwandelt.

Abschied von Menuhim

Vater und Mutter Singer entschliessen sich endgültig, nach Amerika auszuwandern. Kapturak bringt Pässe und Fahrkarten und dann verabschiedet man sich von Menuchim, der allein zurückbleibt. Julie Comparini und Rafael Bruck singen

Fremd ist mir die Erd„,
einsam schlägt mein Herz
mir vertraut nur ist der Mond,
heut der Welt, uns, neugebor‟n.

Ein Ruf aus dem Dunkeln: “Verlass deinen Sohn nicht!”, dann wird es dunkel. Die Musik ist aus Korngolds “Die tote Stadt”. Damit endet der erste Teil.