Beinarbeit, Lockerungsübung und Tänzchen als Training für die grosse Mondfahrt! Der Regisseur Johann Diel übt mit der Theaterklasse 9.3 erste Schritte (und bald auf dem Mond: im April on stage!)
nicht ratlos, sondern konzentriert. Hier wird eine der Eingangsszenen des Stückes geprobt, in dem die Artisten auf Leitern und Stangen herumturnen und der Zirkusdirektor über den Zirkus des Albtraumes singt. Artisten aus dem Kurs „Darstellendes Spiel“, Leitern aus der Gefängnis-Tischlerei und Matthias Störmer als Zirkusdirektor.
Diese Therapie würde man seinem ärgsten Feind nicht zumuten wollen. Dewi spielt eine Psychiaterin, die den deprimierten Clown nach Strich und Faden analysiert und dabei mit einem überheblichen Grinsen so richtig fertig macht. Der Clown, eigentlich viel grösser und schwerer – hat keine Chance. Im Interview erzählt Dewi, wie sie es schafft, soooo richtig eklig zu sein.
Der Ghul ist ein aus dem Persischen kommendes, richtig übelst fieses Geistwesen. Hier sitzt er hinter dem Flügel und kommentiert mit seinen Händen seine Stimme, die gemeine Bemerkungen zu den Albträumen macht. Ghul und Stimme sind Miray und Biram aus der Oberstufe.
Der Clown (Jerome) versinkt komplett in Selbstmitleid und Verzweiflung: „Ich bin perdu“ (franz: „verloren“). Scheherazade (Pia Davila) macht erfolgreich Mut. Pia Davila und Jerome sind ein eingespieltes Team und haben schon in „Menuhims Reise“ zusammen gesungen und getanzt. Am Klavier wieder Masahiro Masumi, Korrepetition.
Der autoritäre Zirkusdirektor (Matthias Störmer, Bariton) scheucht den ängstlichen Clown (Jerome) durch die Gegend. Die grosse Leiter ist eine von mehreren, die im Bühnenbild eine Rolle spielen werden. Soweit ich gehört habe, wurden sie (wie bei der letzten Oper die dreieckigen Podeste) in der Tischlerei des Gefängnisses angefertigt.
Proben mit Alexander Radulescu. Am Klavier (Korrepitition) Masahiro Masumi, Deutsche Kammerphilharmonie.
bei den ersten Proben in der Aula der GSO. Er wird den ziemlich skrupellosen Zirkusdirektor geben. Matthias Störmer singt „Bariton“ – das ist die mittlere Stimmlage bei den Herren.