Archiv des Autors: Wolfgang Russek

Mal leider…

Wie berichtet, hatten wir uns für den „Nordwest-Award“ beworben und waren immerhin unter die 8 Finalisten geraten. Gestern war grosse Preisverleihung mit dem  Bürgermeister Herrn Sieling, dem Präsidenten der Handelskammer und vielen weiteren wichtigen Leuten aus Politik und Wirtschaft. Leider war dann das Isfahan-Projekt nicht unter den ersten drei, was natürlich nicht nur Pech ist, sondern auch an dem herausragenden Profil der prämierten Projekte lag. Immerhin gab es eine nette Laudatio, eine Urkunde einen kleinen Scheck und für Memuna einen Blumenstrauss.

Das Projekt „Stadtteiloper“ wurde vertreten von: Hans-Martin Utz (Schulleitung Gesamtschule Bremen-Ost), Wolfgang Russek (Fachbereichsleitung Kunst GSO), Lea Fink (Künstlerisch-Pädagogische Leitung Zukunftslabor), Annette Rüggeberg (ehemalige stellvertr. Schulleitung GSO), Memuna Kabore (Schülerin GSO), Christa Brämsmann (Mütterzentrum Osterholz-Tenever). Mit dabei waren auch Carsten Mohr (Bühnenbild), sowie Iman und Margarita – Schülerinnen der GSO und langjährige Stadtteil-Oper-Profis.

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Drehtag im GOP

Nachdem die Stadtteiloper für den Nordwestaward nominiert wurde, gab es heute um 10.00 Uhr einen kleinen (!) Drehtermin am Ort der Preisverleihung, im GOP. Mitgekommen waren Lara und Lea (Kostümgruppe), Daniel (der junge Ibn Sina), Carsten Mohr (Bühnenbild), Lea Fink vom Zukunftslabor und ich. Da hochprofessionell gedreht wurde, wurden alle geschminkt und gepudert (schauder!). Dann demonstrierten Lara, Lea und Daniel vor laufender Kamera das Turban-binden und alle haben dann Schilder mit Kernaussagen in  die Kamera gehalten. Hochprofessionell waren auch die Wartezeiten und die ewigen Wiederholungen. Um ca. 14.00 waren wir dann fertig – für eine Filmdauer von wahrscheinlich 10-12 Sekunden.

Preisverleihung ist am 10. Mai im GOP und wir alle bitten um das Drücken der Daumen.

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Probenbesuch

Nicht Händel, sondern Brahms, nicht Zirkuszelt, sondern Probensaal der Kammerphilharmonie.  Aber auch das gehört zu den ständigen Einrichtungen in der Kooperation Kammerphilharmonie und GSO: Probenbesuche – hier von Schülern der 6.4 bei den Proben für das Klavierquintett von Johannes Brahms.

Fotos: Frau Klingler

… und am Donnerstag und Freitag ist am gleichen Ort die Melodie des Lebens„.

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Isfahan bei „Demokratisch Handeln“

Am 04. April erreichte uns die freudige Überraschung durch die Regionalberaterin von Demokratisch Handeln Dr. Adrienne Körner: Die 6. Stadtteiloper „Sehnsucht nach Isfahan“ wurde vom überregionalen Wettbewerb des Förderprogramms „Demokratisch Handeln“ als eines von 50 Projekten bundesweit aus über 250 Projekten ausgewählt als „Best Practice“. Am 31. Mai präsentiert die GSO dieses einzigartige Projekt in der Bremischen Bürgerschaft und vom 07. bis 10. Juni in der Lernstatt Demokratie in Tutzing/Bayern.

Warum dieses Projekt so besonders ist? Mehrere 100 Menschen verschiedener Altersgruppen und Sprachen arbeiten über fast ein Schuljahr an einer Stadtteiloper. Profis mit Schülern, Stadtteilbewohner mit Lehrern, Sozialpädagogen mit Künstlern. Es geht dabei immer um ein anderes Land und um eine landestypische Geschichte mit entsprechender Musik. Sowohl Schüler als auch Profis setzen Bühnenbild, Schauspiel und Musik um, berichten in Blogs, stehen für Interviews zur Verfügung, helfen bei den Kostümen, und vieles mehr. Und jedes Mal ernten wir großen Applaus von einem begeisterten Publikum. Das schweißt zusammen: wir lernen und lachen gemeinsam. Deshalb sind wir ein vorbildhaftes Projekt und hoffen, auch andere Schulen zu inspirieren!

Jasmin Pervez

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Interview mit Frau Pervez

Am vergangenem Montag gab es eine grössere Auswertungsrunde. Lea Fink und Lieske Strudthoff vom Zukunftslabor, Stephan Schrader vom Orchester, Kollegen und Schulleitung diskutierten über das „Isfahan“-Projekt. Von allen Beteiligten gab es überwiegend positive Rückmeldung zur Zusammenarbeit und zum Endergebnis. Frau Pervez hatte eine Auswertung mit Fragebögen für Schüler aller Altersstufen durchgeführt und stellte in einem umfangreichen Papier die Ergebnisse vor.

 

Und hier sind einige Ausschnitte:

Wie hat es gefallen?

Gut, hat Spaß gemacht, hilfreich, hätte lieber Theater gemacht, zu lange auf harten Bänken gesessen/ Gut, wie eine Familie, viel geschafft, alle zusammen als Team, gute Gruppe/Gut, Christopher (weil er nicht geschimpft hat), Zusammenarbeit in der Klasse, Klaus (sehr viel Geduld), Koop mit 6.4

Und sollen wir das wiederholen?

Ja, cool Ja, nein, vielleicht Ich hab nur gekocht, gerne, Spaß, nur wenn Theaterklasse auch Theater machen kann Gerne, hat Spaß gemacht
Ja, nicht wieder so lange rumsitzen Gerne, nicht so lange Wartezeiten
Ja, macht Spaß, ist gut für Lebenslauf, mehr Theater, nie wieder barfuß
Ja, weil die Klasse sehr viel zusammen erlebt hat; es ist spannend die Geschichte zu sehen; nein, weil immer so spät Schluss war und es nur einen Tag frei gab und es anstrengend war
Kommt auf die Zusatzarbeit und das Thema an; ja trotz harter Arbeit wegen Spaßfaktor; nein – zu anstrengend; coole Musik; professionell mit Schauspielern arbeiten ist cool…

Fotos aus Isfahan

Lea Fink vom Zukunftslabor der Kammerphilharmonie hat tatsächlich ihren wohlverdienten Urlaub zum Teil in Isfahan verbracht und eine Menge Fotos mitgebracht, von denen hier schon einmal einige zu sehen sind. Sie zeigen einen Basar und die grosse Loitfulla-Mosche, die auch auf dem Plakat zur Oper abgebildet ist. Mein Lieblingsbild ist das von dem Wellensittich-Orakel: gegen eine kleine Gebühr suchen die Vögelchen einen Umschlag mit einem Glück-bringenden Spruch heraus. …demnächst mehr.

Fotos: Lea Fink

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