Rodrigo Blumenstock dirigiert einen (sehr) gemischten Chor aus 5. und 7. Klassen und ein paar versprengten Musiklehrern. „Gib auf das Kämpfen kleiner Mann! Nun gib auf!“ (Worte Adnan Köse, Musik: Händel). Am Klavier: Klaus Heidemann.
für die PR-Arbeit ist fertig und wird demnächst als Flyer und als Plakat an die Öffentlichkeit gebracht. Und man kann auch schon Karten vorbestellen.
Das diskutieren gerade Lea Fink, Alexander Radulescu, Klaus Heidemann und Herr Scheideler, der ein Ergebnis (Daf – die kurdische Rahmentrommel) seines ATW-Kurses im 9. Jahrgang vorstellt. Wunsch der Projektleitung: Einen kompletten Klassensatz. Na denn man tau!
Das Video zeigt einige Arbeitsgänge bei der Herstellung.
Jetzt, wo man sich mit Ibn Sina und dem Stück beschäftigt (und eigentlich vorher noch nie etwas von Isfahan gehört hat), tauchen plötzlich und unerwartet überall Bezüge auf. Der Knüller ist der Besuch unseres Aussenministers im Iran, wo er politische und wirtschaftlich Gespräche führte und auf dem Markt von Isfahan eine Tasche für seine Tochter gekauft hat. Isfahan liegt ganz offensichtlich in der Luft…
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Die (Musik-)Klasse 5.1 (Frau Heine) beschäftigte sich in der Wartezeit auf die nächste Chorprobe mit den einzelnen Rollen in dem Stück. Eben noch sittsam und konzentriert – verwandelte sich die gleiche Klasse in einen quirligen Sack Flöhe, der dann auch noch einem klassischem Klavierstück zuhören musste.
Seufz! Man hat es echt schwer! – die Frage ist nur ob die Schüler oder die Lehrer…
Am Dienstag war eine Abendveranstaltung in der Schule. Beim Eintreffen sah ich den Regisseur Alexander Radulescu auf dem Vorplatz der Schule sitzen und lesen oder telefonieren. Ich konnte nicht widerstehen: das Bild mit seinem grossen Platz, den es auszufüllen und zu gestalten gilt, die Verteilung von Licht und Schatten usw. – einfach zu metaphorisch. Die letzten Projekttage zeigten, dass auch die Schüler, die am Anfang etwas ratlos dem Projekt gegenüberstanden, langsam, aber sicher in Fahrt gekommen sind.
Und jetzt sind erst mal Ferien – wir posten aber weiter in den nächsten Tagen die Ergebnisse aus den letzten zweieinhalb Projekttagen…
… wohl das Zusammentreffen zweier Kulturen. Die Sopranistin Linda Joan Berg wurde heute dem Ibn Sina-Chor vorgestellt und schmetterte ihre Arie: „Philosophie und Medizin“. Natürlich in der an der Oper üblichen Stimmlage und Lautstärke. Die Schüler waren baff – fassten sich aber doch ein Herz und sangen das Philosophie-Lied gemeinsam. Leitung hatte Rodrigo Blumenstock, am Klavier Klaus Heidemann. Mit der Sopranistin sprachen die Musiklehrerinnen Frau Howie, Frau Klingler und Frau Wigger.
Heute begannen auch Einzelproben mit Solisten und kleinen Gruppen. Hier nimmt Alexander Radulescu die Rolle des Sprechers ein, der am Anfang des Stückes beginnt, die Geschichte von Ibn Sina zu erzählen. Die Schüler stammen aus der 7.1, der 7.3 und der 7.6..
Montag, den 20. Juli, gab es wieder einen Projekttag: Einzelproben, Massenszenen, Musikalische Übungen: Streicher, Bläser, Chor und als Extra-Gast: Die Darstellerin der Hatice. Daneben wurden wieder Requisiten in grosser und bunter Zahl produziert und die kurdische Rahmentrommel weiter verarbeitet. Wir berichten im Laufe der nächsten Tage… Hier erst einmal die Begrüssung im Saal der Kammerphilharmonie: