Archiv des Autors: Wolfgang Russek

Muster-Projektion-Experiment

Im Auftrag der Kostüm-Designerin Christin Bokelman haben Isabell, Taskin und Vivien (12. Jg GK Kunst) mit Unterstützung von Frau Russek ausprobiert, wie sich klassische persische Ornamente auf Stoff ausmachen. Dabei wurden die digitalisierten Bilder über einen Computer und einen Beamer auf die Personen projiziert, die vor einem schwarzen Hintergrund posierten. Gesicht und Hände bekamen dabei auch etwas ab. Das Ganze erzeugte einen recht magische Wirkung. Weitere Ergebnisse auf der Seite des Kunstprofils der Schule.

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Auf ein Neues!

Am Dienstag, den 5. Mai, fand ein „kleiner“ Projekttag statt: mehrere Klassen übten Sprech- und Geräuschchöre ein, und das „Wer ist Ibn-Sina“-Lied wurde einstudiert. Hier gibt es ein paar kleine Ausschnitte aus der Präsentation mit dem Regisseur Alexander Radulescu.

Weiter Berichte und Fotos aus den Workshops folgen in den nächsten Tagen.

Der Grüne Hügel am 15.04. um 16.40 Uhr

Bei schönem Wetter doch etwas ansehnlicher: der „Grüne Hügel“ an der Neuwieder Strasse. Vor 10 Jahren sah er doch noch sehr anders aus, wie die Aufnahme von Google Earth zeigt:

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Das Ganze nennt sich Rückbau“ und ist einer der vielen Faktoren, die bewirkt haben, dass Tenever inzwischen  aus der Schmuddelecke herausgekommen ist.

Nähkästchen

nachdem die beiden Oberstufenkurse schon reichlich Experimente mit Turbanen hinter sich hatten, blieb immer noch die Frage nach der praktischen Anwendung: Falls die Kopfbedeckungen verwendet werden würden, müssten sie ja mehrfach auf- und abgesetzt werden – und das Wickeln dauert viel zu lange. Christin Bokelmann erinnerte sich aber noch an die seltsamen, konusförmigen und giftgrünen Kopfbedeckungen aus der Faust-2-Oper (siehe erstes Bild), die noch im Fundus aufbewahrt wurden und jetzt als „Rohlinge“ verwendet werden. Auf diese werden dann die Turbane aufgenäht.

Schnell ergab sich ein sehr weiblicher Arbeitskreis von Näherinnen – mit immerhin einer männlichen Begleitung – sehr mutig!

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Noch einmal die Fäden

Es gibt einen Bezug dieses Fadenspiels XXL zu einer Legende um die Spezialität Avicennas, dem Pulsmessen:

„Gänzlich unwahrscheinlich ist hingegen eine Begebenheit, die man noch heute in Avicennas Heimatstadt Buchara hören kann. Der Meister habe so viele Patienten gehabt, dass er unmöglich alle zu Hause besuchen konnte. Der Ausweg: Man spannte Fäden vom Handgelenk der Kranken quer durch die Stadt zu ihm, durch die hindurch er ihren Puls zu fühlen vermochte. Eine Greisin, der es offenbar schon wieder recht wohl ging, machte sich einen Scherz, indem sie den Faden um die Pfote ihrer Katze spannte. Als Avicenna den Faden am anderen Ende in die Finger nahm, soll er ungläubig den Kopf geschüttelt und gemurmelt haben: »Das ist doch nicht möglich, die alte Frau bekommt Sechslinge.“

aus Spektrum der Wissenschaft 1/2003