in Amerika wird getanzt!

… bei jeder sich bietenden Gelegenheit: Die „Irish-Gang“ (komplett mit Schiebermütze und Zigarette) und die Latinas (bunt und quirlig, wie es sich gehört) tanzen Mirjam etwas vor, singen und schwärmen von ihrer Heimat. Mirjam lässt sich erst anstecken, wird dann aber nachdenklich und sehr traurig: Sie vermisst ihren Bruder Menuchim. Schliesslich beschliesst sie, zurückzufahren und, koste es was es wolle, ihn auch nach Amerika zu holen. Mac verspricht ihr, sie dabei zu unterstützen.



Berichte im Fernsehen und in der Zeitung

…gibt es schon ein paar:

Eine Fotostrecke im Weser-Kurier.

https://www.youtube.com/watch?v=zqBNZpXghi4

(am Ende der Sendung)

https://weserreport.de/2017/04/weser/ost/stadtteil-oper-tenever-mit-vollem-einsatz-dabei/

http://www.musik-heute.de/15713/bremer-stadtteil-oper-thematisiert-auswanderung/

http://www.bild.de/regional/bremen/musiker/promi-musiker-spielen-mit-kids-51804006.bild.html

http://www.radiobremen.de/kultur/theater/stadtteiloper106.html

…und hier spricht der Lehrer:

Stadtteil-Oper schreibt man mit 2 „t“. Jawohl!

Entschluss und Abschied

Nachdem der verrückte Amerikaner Sams Brief und etwas Geld überbracht hatte, entschliesst sich Mendel zur Überfahrt nach Amerika. Ein letztes Gebet mit seinen Schülern, ein sehr melancholischer Abschied und Menuchim bleibt allein zurück. Er darf nicht mit, weil in Amerika keine behinderten und schwerkranken Menschen hineingelassen werden.

… die im Dunkeln

  Denn die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte
Die im Dunkeln sieht man nicht.

Das bezieht sich zwar auf den „Dreigroschenoper“, gilt aber auch für Chor und Orchester, die man während des Stückes nicht wirklich sehen kann – die Scheinwerfer sind in der Regel auf die Bühne gerichtet. Frau Klingler, Musiklehrerin, hat freundlicherweise hinter der Bühne ein paar Fotos gemacht. Danke.

Applaus für die General!!!

Ein schlöechtes Omen soll es ja sein, wenn die Generalprobe gut geklappt hat. Leider war es wohl so. Das Publikum – hauptsächlich Eltern, Geschwister Freunde und Verwandte, Lehrer, Mütterzentrum und viele andere aus dem Stadtteil – war hoch angetan und spendierte den vielen Mitwirkenden einen grossen Applaus.

Sam zieht in den Krieg

Sam meldet sich freiwillig, um sein neues Land zu verteidigen. Sam (Jerome) wird nicht zurückkehren. Im Hintergrund wieder eine Videoprojektion, dieses Mal aus alten Weltkriegsfilmen und Fotos. Die Soldaten – in amerikanischen Uniformen – treten auf und die Marching Band spielt die Battlehymn of the Republic. Grausig!!!

Ankleiden und Haaremachen

Es gibt eine fünf-seitige Kostümregel, herrjeh. Jedenfalls werden alle teilnehmenden Klassen in ihren Klassenräumen eingekleidet, den Mädchen werden die Haare gemacht („streng“ – entweder Zöpfe oder glatt zurückgebunden – was verstehe ich schon davon), Schmuck muss entfernt werden,  die Uniformen müssen sitzen, und dann erst geht es zu Fuß zum Platz, immer in der Hoffnung, dass es nicht regnet. Heute hat es geklappt, der Regen kam später.