…dem kann man sich nur anschliessen:
…dem kann man sich nur anschliessen:
…werden nun mal angebrüllt: Das scheint wohl eine kulturelle Erscheinung zu sein, wie sie überall auf der Welt existiert. Hier schreit Mustafa, der Sohn des Fürsten Sams-ad-daula, seine Soldaten an, weil er sich nicht damit abfinden kann, dass Ibn Sina der Grosswesir geworden ist. Kurz danach stirbt der Fürst und Mustafa lässt Ibn Sina in den Kerker werfen.
Mit dem Ende heute zuerst: Die Premiere war grandios, die Reaktionen im Publikum ausnehmend positiv, wie auch die Kommentare (an der seitenleisten) beweisen. Und so viele so strahlende gesichter bei unseren Schülern sieht man auch nicht jeden Tag.
Was die Stimmung etwas eingetrübt hat war, dass eine muslimische Gemeinde darauf bestanden hat, die Szene mit den Schriften Ibn Sinas zu ändern, weil auf ihnen der Name Allahs stehe
Applaus für die Solisten, Applaus für den Dirigenten, für Regie, Bühnenbild, Beleuchtung, Kostüme und natürlich für das grossartige Orchester – heute Abend wird es wohl etwas länger dauern und anstrengender sein, sich feiern zu lassen. Und sogar die Lehrer bekamen einen – wann kriegen wir das sonst schon mal…
Bei der Generalprobe war dieses Mal Celine dran mit dem Umgebracht-Werden. Auch zu den Darstellern der Volksmassen, die hier so energisch den Drohungen Mahmuds standhalten, kann man nur sagen: Wow – vor allem wenn man das mit den ersten Proben noch vor den Sommerferien vergleicht. Das hat echt Power.
Und zum Trost für Celines anstrengende und frustrierende Szene darf sie kurz danach in einer anderen Rolle Ibn Sina zur Flucht verhelfen.
Frohe Gefühle bei der Ankunft auf dem Grünen Hügel: Es ist noch Zeit für ein Schwätzchen, für ein Bild zu posieren, den Fotografen zu veralbern und eine letzte Singprobe – leider sind die Sänger die ganze Zeit im Dunkeln, ganz hinten und daher nur selten auf den Fotos. Und was das mit den zwei Fingern bedeutet, kann ich nur raten: ich kann mit zwei Fingern Nasebohren? Jedenfalls kommt hinter Carsten Mohr die Sonne aus den Wolken. Alles wird gut.
Der Erzähler (Adnan Köse) versammelt eine kleine Gruppe Kinder um sich, die ihn um eine spannende Geschichte bitten. Er erzählt ihnen von Ibn Sina, von Liebe und Hass, von Flucht und von der Sehnsucht nach Freiheit.
Wie ein griechischer Chor umrahmt die Erzählung und die Fragen der Kinder die Geschichte Ibn Sinas. Und am Ende müssen die Kinder dann dem Fernsehen eine Geschichte erzählen.