Experimente mit dem grossen Bühnenvorhang

Alexander Radulescu und Carsten Mohr experimentieren mit dem grossen Bühnenvorhang: einmal, zweimal oder dreimal gefältelt? Wie viel Wüstenwind soll es sein? Nebenher wird das Licht geprüft und eingerichtet, weshalb die Beleuchtung ständig sich ändert. Unter der Decke hängen bereits die Banner für das Tuchlabyrinth mit den Texten von Ibn Sina.

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und hier geht der Vorhang, dieses Mal doppelt gefältelt, wieder herunter. Der Wüstenwind ist wohl noch etwas zaghaft.

Chorprobe 2

Nach der Pause kommen die beiden Chöre zusammen. Mit Christoffer Nobin am Pult legen sich die Beteiligten noch mal richtig ins Zeug – Gänsehaut beim Finale ist garantiert. Deutlich singt der Kinderchor energischer, wenn der Dirigent sie ins Auge fasst. Und das Aufstehen muss auch geübt werden.

Christoffer Nobin hat schon an anderer Stelle mit der Deutschen Kammerphilharmonie zusammengearbeitet, zum Beispiel mit Beethovens  Fidelio.

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Freitag nachmittag: Noch eine Kostümprobe

Obwohl Freitag Nachmittag, die Sonne scheint, das Wochenende naht, musste die Klasse 6.5 von Frau Wursthorn noch einmal bei Christin Bokelmann und ihren Assistentinnen antreten – die Stimmung war absolut party-mässig – wie man sieht.

Etwas würdiger liessen die beiden Herren aus dem Kurs Darstellendes Spiel die Prozedur über sich ergehen, obwohl das schon eine schräge Nummer ist, wenn da mehrere Frauen – teilweise mit spitzen Nadeln im Mund – einem am Kopf herumhantieren.

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Stillleben…

…mit Musikinstrumenten und Requisiten: Der Fotograf möchte auch mal seinen Spass haben, und der war heute bei dem strahlenden Sonnenschein vor allem bei den Musikinstrumenten besonders gross. Wie das glänzt und spiegelt – einfach zu schön.

Was da allerdings in dem aufgeschnitteten Buch so leuchtet soll das Feuer bei der Bücherverbrennung (Mahmud lässt die Bücher Ibn Sinas öffentlich verbrennen) das Feuer symbolisieren.

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Donnerstagmorgens, am Krankenbett

Der Prinz Sams-ad-daula ist furchtbar krank, hat Schmerzen und ist dementsprechend äußerst schlecht gelaunt. Mit Müh und Not kann er überredet werden, sich von Ibn Sina untersuchen zu lassen. Ibn Sina ist dann aber nicht erfolgreich mit seiner Behandlung – der Prinz stribt und damit nimmt manches seinen unheilvollen Lauf…

Im Zelt war es heute morgen saukalt, daher die mehrfachen Stilbrüche: Ibn Sina in Lederjacke, der Prinz im Wintermantel. Und die armen Schüler, die als ergebener Hofstaat die ganze Zeit auf den Knien hocken müssen, sehen auch nicht sonderlich froh aus: K A L T !!!

Fotos: Frau Widmer

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Das Kamel: Erster Auftritt

In der Begleitung der Requisitengruppe mit Frau Schiemann besuchten die Kamelbauer der Awo-Integra-Gruppe das Zelt und stellten ihr (noch nicht fertiges) Kamel vor. Als Kamel-Träger fungierten zwei junge syrische Männer aus dem Übergangswohnheim in Tenever – nicht die einzigen syrischen Flüchtlinge, die bei der Oper mitmachen. Hier gehen sie im korrekten Passgang durch den Wüstensand – unter dem Beifall der versammelten Schüler und Lehrer. Carsten Mohr zupft noch einmal hier und da – wie so ein Couturier mit seinen vorzuführenden Kleidern. Der Regisseur ist auch zufrieden – und so kehrt das Kamel erst mal wieder in die Awo-Werkstätten zurück.

Fertiggestellt kommt es am kommenden Montag in sein angestammtes Biotop.

kurzer Eindruck von den Streichern

Die gemischte Streichergruppe übt hier unter der Leitung von Jörg Assmann (Violine) für das Finale der Oper –  der lang angehaltene Ton ist schon ziemlich eindrucksvoll.Der filmende Lehrer hat in seiner Schulzeit ein paar Monate lang eine Geige in der Hand gehabt und fand das eigentlich völlig unmöglich zu spielen…

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