Archiv des Autors: Wolfgang Russek

Mädchen machen Maske

Für den Senior-Kunstlehrer sieht das Equipment für die Maskenbildnerei doch immer noch wie ein mittleres Waffenarsenal aus (s.o.) – kein Wunder also, dass der einzige Junge, der sich gemeldet hat, dann doch lieber einen Rückzieher gemacht hat. Was wirklich schade ist, denn das Stück ist wahrscheinlich etwas Männer-lastig und es wären gerne ein paar falsche Bärte ausprobiert worden.  Jedenfalls hat man Schülerinnen und Schüler selten so brav, konzentriert und sehr innig wie hier unter der Anleitung der Maskenbildnerin Rosie erlebt.

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Nähstübchen

Anmessen, Schnittmuster erstellen, zuschneiden, nähen und schliesslich anprobieren: das Programm für das Anfertigen einer orientalischen Hose – angeleitet von Christin Bokelmann (braun-gestreift). In dieser Weise werden ein grosser Teil der über 100 Mitwirkenden eingekleidet. Da diese Mitwirkenden aus dem 5. bis 7. Jahrgang stammen, werden alle möglichen Grössen dabei sein – das Ausmessen an den nächsten Projekttagen wird sicher noch ein Hauptspass.

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Eyes Only

Können diese Augen lügen? Kann man diesen Augen trauen? Der Auftrag war jedenfalls – aufgegeben und unterstützt von der Maskenbildnerin Rosi – „orientalisch“ … Na ja, die original-unbemalten Augen gehören zu Personen afrikanisch-deutscher, philippinisch-spanischer, kurdischer, marokkanischer, deutscher, russisch-ukrainischer Herkunft…

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Ein erstes Banner

– eigentlich zwei, die jetzt im Haupteingang der GSO aufgehängt wurden und schon mal alle Nicht-Beteiligten bewerben sollen. Entstanden sind die beiden grossen Nessel-Tücher aus den ersten Experimenten, klassische Arabesken auf Stoff aufzumalen. Heute wurden sie noch mit den Schriftzügen versehen und schliesslich im Foyer präsentiert.

Die freundliche Dame, die uns den Schriftzug übesetzt hat, hat einen gravierenden Fehler entdeckt:

Anmerkung zum zweizeiligen persischen Text: Die beiden Wörter in der 2. Zeile müssten in die 1. Zeile!. Es wird von rechts nach links gelesen, wie schon gesagt und entsprechend muss auch von rechts ausgehend der Zeilenumbruch stattfinden!

Bitte aufpassen beim nächsten Mal und an die Schriftgestalter weitergeben! 
Ich glaube, so etwas nennt man „Culture Clash“ – das gängige Textprogramm, mit dem dieser Schriftzug umgebrochen wurde, ist wohl nicht auf rechts nach links u.ä. eingestellt…

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Interview mit Christin Bokelmann

Christin Bokelmann ist Kostümbilderin und eine feste Grösse bei fast allen Stadtteilopern, die sie mmer  mit Sachverstand und Einsatz begleitet hat. Und wenn ich einmal korrigieren darf (Lehrer tun das andauernd, Entschuldigung Frau Bokelmann) – Faust zwei war nicht das erste Projekt mit der Kammerphilharmonie und der GSO – vor Faust 2 gab es sozusagen eine Stadtteiloper „0“ – das Ballet „Dance For Life“ mit Royston Maldoom als Choreografen. Und der erste Dialog zwischen dem Kunstlehrer und Christin Bokelmann war: „Oh, sind Sie die Schneiderin?“ – „Nein ich bin die Kostümdesignerin!“ – der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit…

das Interview führte Lea aus dem GK Kunst im 11. Jg.

Den zweiten Teil des Interviews finden Sie hier.

 

Interview Klaus Heidemann (Vla, Klav).

Ich sitze dem Bratscher und Pianisten Klaus Heidemann gegenüber. Auf den ersten Blick kann man nicht ahnen, dass er Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und gleichzeitig als Klavierbegleiter bei der HFK, Hochschule für Künste, arbeitet. Er trägt ein gestreiftes T-Shirt und eine Jeans. Entspannt sitzt er auf dem Stuhl und trinkt einen Kaffee, bereit für meine Fragen!

Was fasziniert dich an der Musik, warum wolltest du Musiker werden? Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in derein Klavier im Haus stand, meine Mutter konnte ein bisschen spielen. Ich habe Interesse gezeigt und als Fünfjähriger Unterricht bekommen. Bei meiner Abschlussfeier vom Kindergarten habe ich dann was vorgespielt, „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum.“ Später habe ich dann noch ein zweites Instrument gelernt, erst Geige, und bin dann zu der Bratsche gewechselt. Beide Instrumente, Klavier und Bratsche, habe ich aber noch heute als Hauptinstrumente!

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