Archiv der Kategorie: Interview

Seltsame Vorgänge im Zelt

Sonntag Nachmittag – Grüner Hügel: Der Regisseur und der Bühnenbildner spielen im Sand, hängen Wäsche auf und spielen Verstecken – dabei sind nur noch vier knappe Tage bis zur Premiere. Gottseidank erläutert Carsten Mohr noch diesen Vorgang.

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Interview mit Christin Bokelmann

Christin Bokelmann ist Kostümbilderin und eine feste Grösse bei fast allen Stadtteilopern, die sie mmer  mit Sachverstand und Einsatz begleitet hat. Und wenn ich einmal korrigieren darf (Lehrer tun das andauernd, Entschuldigung Frau Bokelmann) – Faust zwei war nicht das erste Projekt mit der Kammerphilharmonie und der GSO – vor Faust 2 gab es sozusagen eine Stadtteiloper “0” – das Ballet “Dance For Life” mit Royston Maldoom als Choreografen. Und der erste Dialog zwischen dem Kunstlehrer und Christin Bokelmann war: “Oh, sind Sie die Schneiderin?” – “Nein ich bin die Kostümdesignerin!” – der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit…

das Interview führte Lea aus dem GK Kunst im 11. Jg.

Den zweiten Teil des Interviews finden Sie hier.

 

Interview Klaus Heidemann (Vla, Klav).

Ich sitze dem Bratscher und Pianisten Klaus Heidemann gegenüber. Auf den ersten Blick kann man nicht ahnen, dass er Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und gleichzeitig als Klavierbegleiter bei der HFK, Hochschule für Künste, arbeitet. Er trägt ein gestreiftes T-Shirt und eine Jeans. Entspannt sitzt er auf dem Stuhl und trinkt einen Kaffee, bereit für meine Fragen!

Was fasziniert dich an der Musik, warum wolltest du Musiker werden? Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in derein Klavier im Haus stand, meine Mutter konnte ein bisschen spielen. Ich habe Interesse gezeigt und als Fünfjähriger Unterricht bekommen. Bei meiner Abschlussfeier vom Kindergarten habe ich dann was vorgespielt, „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum.“ Später habe ich dann noch ein zweites Instrument gelernt, erst Geige, und bin dann zu der Bratsche gewechselt. Beide Instrumente, Klavier und Bratsche, habe ich aber noch heute als Hauptinstrumente!

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Interview Stephan Schrader (Vc)

Er sitzt wie selbstverständlich mit seinem Cello auf der Bühne, egal ob alleine, fast ganz alleine oder mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Falls er nervös ist, kann man das nicht erkennen, aber dass Musik seine große Leidenschaft ist, ist schwer zu übersehen!

Was fasziniert dich bei der Musik, warum wolltest du Musiker werden? Als ich 17 war, habe ich nach einer Probe am Streichquintett von Schubert gewusst: wenn ich nicht das Optimale aus mir heraus hole, um dieses Stück so gut zu spielen wie ich kann, könnte ich mich später nicht im Spiegel ansehen. Danach gab und gibt es oft Zweifel oder Fragen, wie mein Musikerleben aussehen soll oder kann, aber die Entscheidung, ob ich das beruflich mache, war gefallen.

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