Rodrigo Blumenstock dirigiert einen (sehr) gemischten Chor aus 5. und 7. Klassen und ein paar versprengten Musiklehrern. „Gib auf das Kämpfen kleiner Mann! Nun gib auf!“ (Worte Adnan Köse, Musik: Händel). Am Klavier: Klaus Heidemann.
Die (Musik-)Klasse 5.1 (Frau Heine) beschäftigte sich in der Wartezeit auf die nächste Chorprobe mit den einzelnen Rollen in dem Stück. Eben noch sittsam und konzentriert – verwandelte sich die gleiche Klasse in einen quirligen Sack Flöhe, der dann auch noch einem klassischem Klavierstück zuhören musste.
Seufz! Man hat es echt schwer! – die Frage ist nur ob die Schüler oder die Lehrer…
… wohl das Zusammentreffen zweier Kulturen. Die Sopranistin Linda Joan Berg wurde heute dem Ibn Sina-Chor vorgestellt und schmetterte ihre Arie: „Philosophie und Medizin“. Natürlich in der an der Oper üblichen Stimmlage und Lautstärke. Die Schüler waren baff – fassten sich aber doch ein Herz und sangen das Philosophie-Lied gemeinsam. Leitung hatte Rodrigo Blumenstock, am Klavier Klaus Heidemann. Mit der Sopranistin sprachen die Musiklehrerinnen Frau Howie, Frau Klingler und Frau Wigger.
In den Räumen der Kammerphilharmonie probten zwei Klassen – die 5.4 und die 7.3 – ein Lied aus der Stadtteiloper: „Sina bleib stark“ … Unter Anleitung von Lea Fink (Klavier), Kammerphilharmonie.
.. mit der Band Masaa um Rabih Lahoud im Saal der Kammerphilharmonie. Die Band machte eine kleinen Zwischenstopp in Bremen und erklärte sich einem spontanen Konzert am Mittwoch, den 1. Juli, bereit. Die Zuschauer erlebten eine hoch emotionale Musik, die zwischen traditioneller arabischer Musik und zeitgenössischem Jazz anzusiedeln ist. Besonders eindrucksvoll waren die Duette mit Yael Deckelbaum, einer israelischen Sängerin.
Rabih Lahoud arrangiert die arabische Musik in der kommenden Stadtteiloper. Er ist Preisträger des Bremer Jazz-Preises und in diesem Jahr des deutschen Weltmusikpreises RUTH in Rudolstadt. Ein komplettes Musikstück („Freedom Dance“) gibt es hier.
Der Cellist der Kammerphilharmonie Stephan Schrader übt hier mit den Streichern der 7.5 – in einem der Probenräume der Kammerphilharmonie. Ein Hinweis darauf, dass auch ausserhalb der „offiziellen“ Projekttage im regulären Unterricht, oder sogar wie hier, zum Teil in der Mittagspause, geübt, geprobt, geschaffen wird. Fotos: Celine